frau lächelnd mit schere, fränne

Who the F*ck is Fraenne?

Das Handwerk der Schneiderei hat mich schon als Kind fasziniert. In meiner Jugend schenkten mir meine Eltern eine eigene Nähmaschine. Ich wuchs in einer Kleinstadt auf, in der die Auswahl an Stoffen eher gering war. Also schneiderte ich aus alten Bettlaken kleine Kreationen. Keine großen Besonderheiten, aber ein kleiner Anfang.

Man würde jetzt vermuten, dass ich mich nach dem Abi voll meinem Hobby hingegeben habe. Aber dem war nicht so. Wie so oft im Leben, schlägt man dann doch erstmal andere Wege ein. Ich ging zur Uni und begann ein Studium. Doch die ständige Paukerei war einfach nichts für mich. Ich musste etwas Kreatives machen.

Ich bewarb mich auf eine Ausbildungsstelle als Mediengestalter Bild und Ton, machte einen Abschluss und arbeitete danach weitere 7 Jahre in der lokalen Film- und Fernsehbranche. Der Job war sehr abwechslungsreich und ich war viel in Bewegung. Ich lernte in dieser Zeit viele tolle Menschen kennen. Unter Ihnen waren auch einige, die ihre Träume verwirklicht haben und etwas eigenes auf die Beine gestellt haben. Ich bekam eine Tochter und fand meine Leidenschaft zum Nähen wieder. Ich belegte verschiedene Kurse und nähte nun regelmäßig für meine Tochter, meinen Mann und ab und an auch mal für mich.

Doch die Wochenend- und Schichtarbeit spannte mich sehr ein. Also schaute ich nach einer neuen Stelle. Es dauerte ein gutes Jahr bis ich etwas passendes gefunden hatte. Vordergründig leitete ich Projekte in einer IT-Firma und ab und an testete ich die programmierten Apps. Doch das stundenlange Sitzen im Büro war einfach nicht mein Ding.

Aber was war denn nun mein Ding? Ich überlegte lange und sprach intensiv und lange mit Freunden darüber. Am Ende lag es auf der Hand: ein eigenes Modelabel sollte mein Ding werden. Nachdem das klar war, schossen die Ideen und ich begann mit der Planung.

Die Frage die sich jetzt noch stellte, was wollte ich nähen und für wen?

Für Kinder, für Damen? Oder etwas ganz anderes? Ich entschied mich für die Männerwelt. Ich persönlich mag zwar bunte Kleidung, aber ich liebe die Schlichtheit und Eleganz, die Lässigkeit und Coolness, die man aus Männerkleidung heraus holen kann. Es ist nie zuviel und gut kombiniert kann es entweder schick oder aber auch casual wirken.

Fraenne soll genau das darstellen. Im Laufe der Zeit werden die Kleidungsstücke meine Handschrift tragen und sollen euch ein Gefühl von der Unbesiegbarkeit mitgeben, die mich hat diese Label gründen lassen.

Achso, Fränne ist übrigens mein Spitzname.

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