Schatz, mach da mal was draus

Was passiert, wenn man den eigenen Mann in einen Stoffladen schickt, um einen Gutschein zu besorgen? Ihr werdet es nicht glauben, aber er findet tatsächlich einen Stoff der ihm gefällt.

Er möchte natürlich gerne aus diesem Stoff, den er gesehen hat, ein T-Shirt haben. Ok. Kein Problem. Dann kauf ihn dir und ich nähr dir eins draus. Aber es muss ein dehnbarer Stoff sein, bitte. So meine letzten Worte an ihn.

Freudenstrahlend kommt er vom Einkauf zurück, legt mir den Beutel mit dem heißem Stoff auf den Tisch und sagt: „Ja, die Verkäuferin meinte zu mir, aus dem Stoff ein T-shirt, ist wohl nicht so gut, aber ich dachte, kein Ding. Meine Frau findet einen Weg.“

Im Beutel befand sich ein blauer fester Baumwollstoff mit weißen Dreiecken. Eigentlich ganz schick, aber tatsächlich nicht T-Shirt geeignet. „Vielleicht kann ich dir ja ein Hemd nähen“, war meine Antwort. Aber das wollte ihm nicht so richtig in den Kram passen.

Nagut. Nun sitze ich hier und entwerfe ein T-Shirt aus einem Bauwollstoff. Am besten mit einem weiten Kragen, damit er es über den Kopf ziehen kann. Außerdem sollte es nicht zu sackig wirken, was bei festen Stoffen auch schnell mal passieren kann. Beim Stöbern durch die Weiten des Internets, hat mir ein Kragen besonders zugesagt. Und da mein Mann auch ein wenig japanophil ist, habe ich mich für einen asiatischen Schnitt entschieden.

Und so könnte eventuell das Gute Stück einmal aussehen. Am besten noch mit wenigstens ein bisschen mehr Farbe.

Wenn es gut sitzt und gefällt, wird es dann vielleicht auch schon bald in eurem Kleiderschrank hängen.

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